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Mecklenburger Seenrunde: 300 km Nachtfahrt – Ein Abenteuer für TVB09! 🚴‍♀️🌙

RADMARATHON

Mecklenburger Seenrunde: 300 km Nachtfahrt – Ein Abenteuer für TVB09! 🚴‍♀️🌙

29. Mai 2026 · Neubrandenburg · Bericht von Michael Loerzer

Zwei Radfahrer sitzen auf einer Wiese und essen, im Hintergrund ein großes Zelt.
Auf dem Sattelfest · © Michael Loerzer

Was tun, wenn der Triathlon-Plan plötzlich auf dem Kopf steht? Man sattelt um – und stürzt sich in ein neues Abenteuer! Für Michael Loerzer und Lara Rodday vom TVB09 Berlin wurde die Mecklenburger Seenrunde (MSR300) in diesem Jahr zu einer unvergesslichen Nachtfahrt über 300 Kilometer. Eine spontane Idee, ein nächtlicher Start und jede Menge Spaß auf zwei Rädern – lest selbst, wie unser Duo die Herausforderung gemeistert hat!


💡 Pläne ändern sich: Von Triathlon zum Radmarathon

Anfang Februar keimte die Idee auf: Wer hat Lust auf die MSR 300 im Team? Eigentlich war das für Michael in diesem Jahr gar nicht geplant, da Challenge Roth (nun eben 2027), Ironman 70.3 Leipzig und der Berlin Marathon schon feststanden. Doch eine Diagnose am 20. Januar – Haglundexostose – machte dem Laufplan einen Strich durch die Rechnung. Laufen war raus, eine OP im Juni stand bevor. Damit die bereits gesammelten Radkilometer nicht umsonst waren, wurde die MSR300 Michaels 4. Teilnahme und Lara schloss sich direkt an. Auch Carsten Steck war mit von der Partie – so wurde aus der Not eine Tugend!


🌌 Start in die Nacht: 21.10 Uhr

Da nur noch Startplätze für die „Nachtfahrt“ verfügbar waren, entschieden wir uns für die Startzeit 21.10 Uhr am Freitag, den 29. Mai. Carsten hatte Glück und erwischte noch einen Morgen-Slot um 4.15 Uhr am Samstag. Auf dem „Sattelfest“ auf dem Kulturgelände trafen wir uns am Freitagabend. Um 20.15 Uhr machten wir uns startklar. Carsten begleitete uns noch zum Start und schoss ein letztes Foto, bevor er sich in seinem Camper aufs Ohr legte, um für seinen eigenen Start fit zu sein. Eine tolle Geste der Unterstützung! 🙌

Michael Loerzer und Lara Rodday posieren mit ihren Fahrrädern und Startnummern vor einer beleuchteten Brücke.
Start 21.10 Uhr · © Michael Loerzer

💨 Durch die Mecklenburger Nacht: Kein bisschen müde!

Eine große Frage im Vorfeld war: Würde uns irgendwann nachts die Müdigkeit überkommen? Die klare Antwort: Nein! Wir haben uns bewusst jede Verpflegungsstation gegönnt und uns dort optimal gestärkt. Im Gegensatz zum Tag, wo viele Teilnehmende über lange Schlangen klagten, hatten wir nachts freie Bahn und konnten uns in Ruhe versorgen. Trotz eines kurzen Regenschauers unterwegs waren die Bedingungen super, und wir hatten jede Menge Spaß auf der Strecke! Die nächtliche Atmosphäre hatte ihren ganz eigenen Reiz. ✨

Ein Radfahrer in voller Rennmontur auf einer Landstraße, im Hintergrund ein Wald und weite Felder.
Ein wenig Tempo machen · © Sportograf
Ein kleines Lagerfeuer brennt unter einem großen Baum, im Hintergrund weitere Zelte und Fahrzeuge.
Am Lagerfeuer (Ort: Schwarz) · © Michael Loerzer

🛌 Entspannung nach der Fahrt: Pasterhof Eichhorst

Nachdem die 300 Kilometer erfolgreich absolviert waren, gönnten wir uns zur Erholung noch eine Übernachtung im Pasterhof Eichhorst. Eine wirklich coole Location mit einem tollen Frühstück, perfekt zum Ausschlafen und Regenerieren nach der langen Nachtfahrt. Am Sonntagmittag ging es dann entspannt zurück nach Berlin. So muss das nach einem solchen Radabenteuer laufen! 😌

Zwei Personen liegen entspannt auf Liegestühlen auf einem grünen Rasen, dahinter ein altes Gebäude.
Faulenzen Pasterhof · © Michael Loerzer

✅ Fazit: Ein Radabenteuer, das sich gelohnt hat!

Die Mecklenburger Seenrunde war eine tolle Erfahrung und hat gezeigt, dass man auch abseits des gewohnten Triathlon-Formats neue Herausforderungen meistern und eine Menge Spaß haben kann. Wir sind begeistert und freuen uns schon auf die nächsten Radkilometer mit euch!

Michael Loerzer, Lara Rodday